Arbeitsschutz und Hygiene im Gesundheitswesen 06.06.2025

7-2025

Top-Thema: Optimale Beleuchtung für den Arbeitsbereich – Erfahren Sie, wie die richtige Beleuchtung für Sicherheit und Komfort sorgt.

Jörg StojkeRenate Tief
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Unfälle in der Praxis richtig dokumentieren: So schützen Sie Ihre Beschäftigten besser
Auch wenn Ihre Einrichtung oder Praxis alles für die Sicherheit der Beschäftigten unternimmt, kann es trotzdem zu Verletzungen oder Unfällen kommen. Oft ist es nur eine kleine Unaufmerksamkeit, die zu einem Gesundheitsschaden führen kann. In den meisten Fällen sind die Folgen eines Unfalls eher gering, selten kommt es auch zu schwereren Verletzungen. Trotzdem sollten Sie alle Unfälle in Ihrer Einrichtung oder Praxis sorgfältig dokumentieren und den Ursachen auf den Grund gehen.
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IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV – das müssen Sie jetzt wissen
Mit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) standen viele Arzt- und Psychotherapiepraxen vor der Herausforderung, Datenschutz und IT-Sicherheit rechtskonform umzusetzen. Die Ende 2020 von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) verabschiedete IT-Sicherheitsrichtlinie konkretisierte damals bereits viele Anforderungen. Inzwischen wurde diese Richtlinie überarbeitet – mit neuen Vorgaben, die Sie spätestens bis zum 01.10.2025 umsetzen müssen.
Achten Sie auf eine gute Beleuchtung am Arbeitsplatz
Eine optimale Beleuchtung in Ihrer Einrichtung oder Praxis trägt nachweislich zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei. Ob an Büroarbeitsplätzen oder in Behandlungsräumen, schlechtes Licht kann nicht nur zu Beschwerden beim Sehvermögen führen, sondern auch die Sicherheit negativ beeinflussen. Sie als Verantwortliche können also mögliche Belastungen mit einfachen Lösungen reduzieren.
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Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
So reduzieren Sie in 3 Schritten Belastungen durch langes Sitzen
„Sitzen ist das neue Rauchen“ – unter diesem Motto zeigen neueste Studien, dass häufiges und zu langes Sitzen mitverantwortlich für die Entstehung von Krankheiten ist. Auch im Gesundheitswesen gibt es zahlreiche Arbeitsplätze, an denen die Beschäftigten überwiegend im Sitzen arbeiten. Prüfen Sie in Ihrer Einrichtung oder Praxis, ob solche Arbeitsplätze vorhanden sind, und bringen Sie die dort arbeitenden Beschäftigten in Bewegung.
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Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
Mehr Barrierefreiheit in Ihrer Praxis: So heißen Sie Blinden- und Therapiehunde willkommen
Normalerweise haben Tiere in einer Arztpraxis nichts zu suchen. Bei Blinden- und Therapiehunden sollten Sie aber eine Ausnahme machen. Diese Tiere sind speziell dafür ausgebildet, ihren Besitzern mehr Mobilität und Selbstständigkeit zu verschaffen. Die Hunde verbessern die Lebensqualität blinder oder anderweitig eingeschränkter Patienten wesentlich. Sie dürfen nach § 17 SGB I die Mitnahme dieser Assistenz- oder Blindenführhunde nicht untersagen. Aber natürlich sollten klare Regeln sicherstellen, dass sich die gehandicapten Patienten in Ihrer Praxis wohlfühlen und diese Hunde andere Patienten nicht stören, erschrecken oder gar die Hygienevorschriften missachtet werden.
„Wer trägt die Verantwortung für Sicherheitsverstöße?“
Mila P. aus Bremen fragt: „In letzter Zeit habe ich immer wieder Kollegen beobachtet, die es mit der Sicherheit in unserer Einrichtung nicht so ernst nehmen. Ich habe sie wiederholt […]
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„Dürfen wir die Patiententoilette mitbenutzen?“
Jenny B. aus Berlin fragt: „In unserer Praxis gibt es nur zwei separate Toiletten, eine für das ausschließlich weibliche Personal und die andere für die Patienten. Bei einer Begehung durch […]
Generation Z – was Sie über die Neuen in der Arbeitswelt wissen sollten
Nach Abschluss der Schule oder der Ausbildung kommt eine neue Generation von Beschäftigten in Einrichtungen und Praxen des Gesundheitswesens. Diese jungen Menschen sind meist Ende der 1990er Jahre geboren und werden der Generation Z zugeordnet. Doch was zeichnet diese Generation aus und wie gelingt eine sichere und gesunde Integration auch in Ihre Einrichtung oder Praxis?
Nutzen Sie digitale Angebote für Informationen zum Arbeitsschutz
Viele Träger der gesetzlichen Unfallversicherung und andere behördliche Institutionen im Arbeitsschutz setzen vermehrt auf den Einsatz von digitalen Angeboten wie Apps, um Unternehmen über wichtige Themen zu Sicherheit und Gesundheit zu informieren. Nutzen auch Sie diese Angebote in Ihrer Einrichtung oder Praxis.
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