Arbeitsschutz und Hygiene im Gesundheitswesen 05.05.2025

SO: Krisenmanagement

Top-Thema: Erfolgskriterien – Im Alltag bleibt in vielen Einrichtungen wenig Zeit, sich über kritische Situationen den Kopf zu zerbrechen. Doch Vorbereitung zahlt sich aus.

Uta Fuchs
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Damit Sie Notfälle sicher bewältigen
Schon der Normalbetrieb ist in vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens herausfordernd. Da bleibt wenig Zeit, sich über kritische Situationen den Kopf zu zerbrechen. Doch auch auf Szenarien wie Brände, Kampfmittelräumung oder Angriffe durch Personen kann man sich vorbereiten.
Gut geplant: Räumen unter besonderen Bedingungen
Der häufigste Grund, aus dem Gebäude evakuiert zu werden, sind Brände. Auch Ihre Einrichtung sollte darauf eingestellt sein, dass wegen eines Brandes oder eines anderen Notfalls ein Gebäude wenigstens teilweise schnell geräumt werden kann. Gehen Sie dabei systematisch in sieben Schritten vor.
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Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
So sichern Sie Ihre Gebäude in 3 Stufen gegen Gewalttaten
Das Undenkbare denken – das ist Teil der Risikoanalyse. Öffentliche Straßen, Schulen, Krankenhäuser etc. wurden in den letzten Jahren zu Schauplätzen blutiger Gewalttaten. Deshalb müssen Sie sich in der Notfallprävention auch Gedanken dazu machen, wie Sie öffentlich zugängliche Gebäude schützen können.
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Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
Sicherheit für alle mit der ASR A2.3
Einrichtungen des Gesundheitswesens müssen dafür sorgen, dass sich Beschäftigte und andere Personen bei Gefahr unverzüglich in Sicherheit bringen und schnell gerettet werden können. In den allermeisten Fällen gehört dazu auch ein Flucht- und Rettungsplan. Genauere Anforderungen dazu enthält die Technische Regel für Arbeitsstätten „Fluchtwege und Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan“ (ASR A2.3). Hier das Wichtigste daraus für Sie im Überblick.
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Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
Mit diesen Beauftragten bewältigen Sie schwierige Situationen
Ausnahmesituationen kann Ihre Einrichtung meistern, wenn alle Anwesenden möglichst ruhig bleiben und jeder weiß, was er zu tun hat. Dann können alle erforderlichen Maßnahmen reibungslos umgesetzt werden. Damit das gelingt, brauchen Sie Personen, die als Beauftragte benannt und qualifiziert sind. Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Beauftragten für Krisensituationen.
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Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
So statten Sie Ihren Krisenraum aus
Notfälle und Krisen kommen oft schnell. Wer dann erst beginnt, die Rahmenbedingungen für das Krisenmanagement zu schaffen, verschenkt kostbare Zeit. Das „Krisenzentrum“ braucht keine außergewöhnliche Ausstattung, aber komplett und funktionsfähig sollte es sein. Denn gerade in der Anfangsphase einer kritischen Situation brauchen Sie Ihr Organisationstalent für wichtigere Fragen als z. B. die Suche nach einer Telefonbuchse.
Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
Auf diese Weise planen Profis den Einsatz
Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass Krisen besondere Anforderungen an Krankenhäuser stellen. Um klassische Schadensereignisse, aber z. B. auch Pandemien zu bewältigen, benötigen die Einrichtungen übergeordnete Strukturen für das Krisenmanagement.
Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
Notfalltraining einmal anders: Virtuelle Realität sorgt für verblüffende Effekte
Praktische Übungen sind ein wichtiges Element in vielen Unterweisungen. Doch sie sind aufwendig und manchmal gefährlich, wenn es um Arbeits-, Brandschutz- oder Notfalltrainings geht. Deshalb werden digitale Lösungen immer reizvoller. Zwei Entwickler zeigen, was heute schon geht.
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Reduzieren Sie psychische Belastungen bei Katastrophen und Groß schadenslagen
Unfälle mit vielen Verletzten stellen eine enorme Belastung für die Einsatzkräfte, aber auch für alle unmittelbar und mittelbar beteiligten Beschäftigten dar. Wer z. B. mitansehen muss, wie Kollegen verletzt werden, wird danach einige Zeit brauchen, dieses Ereignis zu verarbeiten. Das gilt auch für Ärzte, Krankenpfleger oder die Kollegin aus der Buchhaltung. Psychosoziale Unterstützung kann dabei helfen.
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