Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktuell - Schweiz 19.06.2026

KW 25-26/2026 

Top-Thema: Verantwortungschaos vermeiden – Sicherer Gebäudebetrieb braucht klare Aufgaben und Verantwortlichkeiten.

Svenja Dammasch
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Gebäudemanagement: Wo Schnittstellen zu Risiken werden
Nutzer von Betriebsgebäuden machen sich oft wenig Gedanken darüber, was es heißt, ein Gebäude zu betreiben, zumindest wenn alles funktioniert: Licht an, Heizung läuft, Aufzug fährt – so soll es sein. Doch all das ist kein Selbstläufer, sondern Ergebnis komplexer Arbeit im Hintergrund. Technische Anlagen werden anspruchsvoller, rechtliche Anforderungen dichter und die Zahl der beteiligten Akteure wächst. Eigentümer, Betreiber, Mieter, Fremdfirmen – sie alle greifen ineinander. Was nach Arbeitsteilung klingt, ist in der Praxis oft ein Geflecht aus Abhängigkeiten. Und genau in diesem Geflecht entscheidet sich, ob ein Gebäude sicher betrieben wird oder ob Risiken unbemerkt entstehen.
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„Verdacht auf Alkohol oder Drogen – was tun?“
Frage: „Ein Kollege ist bereits mehrmals durch eine Alkoholfahne aufgefallen, doch die zuständige Führungskraft hat bislang nie reagiert. Was ist in dieser Situation konkret zu tun – und was besser […]
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Schon ab UV-Index 3 besteht Handlungsbedarf – neue Memocard der BAuA zum UV-Schutz
In wenigen Tagen ist kalendarischer Sommeranfang. Viele Menschen freuen sich über die zusätzlichen Sonnentage, denn Sonne macht gute Laune. Gleichzeitig ist sie nach wie vor ein unterschätztes Risiko am Arbeitsplatz. Gerade bei Tätigkeiten im Freien wird die Gefährdung durch UV-Strahlung häufig verharmlost oder schlicht vergessen. Dabei sind schon bei moderater Strahlung Schutzmaßnahmen erforderlich. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat hierzu eine neue Memocard veröffentlicht, die zwei zentrale Schwellenwerte in den Fokus rückt und damit für Klarheit in der Praxis sorgt.
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So erhalten Beschäftigte schnelle Hilfe nach traumatischen Ereignissen im Job
Wenn von versicherten Arbeitsunfällen die Rede ist, denken viele zuerst an Knochenbrüche oder Schnittverletzungen. Was oft übersehen wird: Auch seelische Verletzungen sind versichert und können genauso schwer wiegen. Traumatische Ereignisse am Arbeitsplatz sind keine Ausnahme. Sie entstehen nicht nur bei schweren Unfällen, sondern auch, wenn Beschäftigte Gewalt erleben, Zeugen eines tödlichen Ereignisses werden oder Erste Hilfe leisten müssen.
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Hinluege, nüt wegschaue: Manipulationen an Maschinen können allfällig tödlich enden
In Werkstätten und Industriehallen wird in der Regel tüchtig geschafft. An so gut wie jeder Maschine, die die Mitarbeitenden dabei benutzen, gibt es mehr oder minder grosse kraftgetriebene Teile, die die jeweilige Aufgabe erledigen, oder auch scharfe Kanten, spitze Stellen und Komponenten, an denen Material eingezogen wird. Damit das Bedienpersonal sich an solchen Gefahrenstellen nicht verletzen kann, statten schon die Hersteller Maschinen mit Schutzeinrichtungen aus. Wenn es bei der Arbeit schnell gehen muss, empfinden viele Beschäftigte gerade diese Schutzeinrichtungen aber als hinderlich und machen sie unwirksam – obwohl solche Maschinenmanipulationen per Gesetz streng verboten sind.
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Warum Gestresste in den Ferien krank werden
Wir freuen uns wohl alle auf die schönsten Wochen des Jahres – ob im Sommer oder im Winter, ob Badeurlaub am Meer oder Skiferien. Umso ärgerlicher ist es, wenn der Körper uns dann mit einer Infektion oder einfach nur überwältigender Erschöpfung einen Strich durch die Rechnung macht. Und das ist oft so. Beugen Sie gezielt vor!
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Risikofaktor Arbeiten auf dem Dach – „nur mal rasch hoch“ kann tödlich enden
„Da geht doch nur ein-, zweimal im Jahr jemand hoch …“ – ein Satz, der mir in der Praxis regelmässig begegnet, wenn die Schutzmassnahmen gegen Absturz zur Diskussion stehen. Und ein Satz, der das Risiko gefährlich verharmlost. Denn Abstürze aus großer Höhe gehören weiterhin zu den schwersten Arbeitsunfällen – oft mit tödlichem Ausgang. Gerade weil diese Tätigkeiten selten stattfinden, fehlen häufig sowohl technische Sicherungen als auch die notwendige Routine.
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