Sicherheit im Betrieb 26.06.2026

13/2026

Top-Thema: Fluchtwege und Notausgänge: Das zählt wirklich! So erfüllen Sie die ASR A2.3 und sorgen für sichere Evakuierungswege.

Sven Rost
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Gebäudemanagement: Wo Schnittstellen zu Risiken werden
Nutzer von Betriebsgebäuden machen sich oft wenig Gedanken darüber, was es heißt, ein Gebäude zu betreiben, zumindest wenn alles funktioniert: Licht an, Heizung läuft, Aufzug fährt – so soll es sein. Doch all das ist kein Selbstläufer, sondern Ergebnis komplexer Arbeit im Hintergrund. Technische Anlagen werden anspruchsvoller, rechtliche Anforderungen dichter und die Zahl der beteiligten Akteure wächst. Eigentümer, Betreiber, Mieter, Fremdfirmen – sie alle greifen ineinander. Was nach Arbeitsteilung klingt, ist in der Praxis oft ein Geflecht aus Abhängigkeiten. Und genau in diesem Geflecht entscheidet sich, ob ein Gebäude sicher betrieben wird oder ob Risiken unbemerkt entstehen.
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Schon ab UV-Index 3 besteht Handlungsbedarf – neue Memocard der BAuA zum UV-Schutz
In wenigen Tagen ist kalendarischer Sommeranfang. Viele Menschen freuen sich über die zusätzlichen Sonnentage, denn Sonne macht gute Laune. Gleichzeitig ist sie nach wie vor ein unterschätztes Risiko am Arbeitsplatz. Gerade bei Tätigkeiten im Freien wird die Gefährdung durch UV-Strahlung häufig verharmlost oder schlicht vergessen. Dabei sind schon bei moderater Strahlung Schutzmaßnahmen erforderlich. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat hierzu eine neue Memocard veröffentlicht, die zwei zentrale Schwellenwerte in den Fokus rückt und damit für Klarheit in der Praxis sorgt.
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So erhalten Beschäftigte schnelle Hilfe nach traumatischen Ereignissen im Job
Wenn von versicherten Arbeitsunfällen die Rede ist, denken viele zuerst an Knochenbrüche oder Schnittverletzungen. Was oft übersehen wird: Auch seelische Verletzungen sind versichert und können genauso schwer wiegen. Traumatische Ereignisse am Arbeitsplatz sind keine Ausnahme. Sie entstehen nicht nur bei schweren Unfällen, sondern auch, wenn Beschäftigte Gewalt erleben, Zeugen eines tödlichen Ereignisses werden oder Erste Hilfe leisten müssen.
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Holz ist im Aufschwung und der Brandschutz im Fokus
Holz erlebt als Baustoff eine Renaissance, denn es ist ökologisch, wirtschaftlich und gestalterisch attraktiv. Mit dem wachsenden Einsatz von Holz auch in mehrgeschossigen Gebäuden rückt jedoch auch der Brandschutz noch stärker in den Mittelpunkt. Die Muster-Holzbau-Richtlinie (MHolzBauRL) bündelt technische Vorgaben und Empfehlungen, die sicherstellen sollen, dass Holzbauweisen den Anforderungen an den vorbeugenden Brandschutz genügen.
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Wenn der Deckenventilator Alarm schlägt: Staub als versteckter Auslöser
In vielen Wohn- und Bürogebäuden, aber auch in älteren Hotels gehören Deckenventilatoren zum Alltag. Sie sorgen für Luftzirkulation, Kühlung und ein angenehmes Raumgefühl. Doch immer wieder kommt es zur überraschenden Auslösung von Rauchmeldern und ganzen Brandmeldeanlagen – ohne Feuer, ohne Rauch, aber mit einer Ursache, die oft unterschätzt wird: feiner, in der Luft schwebender Staub.
Fluchtwege retten Leben: Warum technische Regeln für Arbeitsstätten unverzichtbar sind
Fluchtwege sind mehr als Flure und Türen: Sie sind die Lebensadern eines Gebäudes im Notfall. In Arbeitsstätten entscheidet die Qualität der Flucht- und Rettungswege darüber, ob Menschen sicher evakuiert werden können. Die Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A2.3 „Fluchtwege und Notausgänge“ macht verbindliche Vorgaben, wie Fluchtwege zu planen, zu kennzeichnen und zu betreiben sind. Ihre Einhaltung ist nicht nur rechtliche Pflicht, sondern eine moralische Verantwortung gegenüber Beschäftigten und Besuchern.
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Selbstentzündung in der Grünpflege: Hätten Sie es gewusst?
Das Risiko einer Selbstentzündung in der Grünpflege besteht, wenn feuchtes Schnittgut in großen Haufen durch mikrobiellen Abbau Wärme entwickelt. Ohne ausreichende Belüftung steigt die Temperatur, das Material trocknet aus und […]
Wenn der Boden über den Feuerwehreinsatz entscheidet
Bei Brandeinsätzen zählt jede Sekunde. Doch nicht nur die Reaktionszeit der Einsatzkräfte ist entscheidend. Auch die Beschaffenheit und Tragfähigkeit der Untergründe vor Ort bestimmen, ob Löschfahrzeuge sicher anrücken, stehen und manövrieren können. Unzureichende Flächen können Einsätze verzögern, Fahrzeuge beschädigen und sogar Menschen gefährden.
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„Wie motivieren wir Beschäftigte, gefährliche Ereignisse tatsächlich auch zu melden?“
Katharina M., Eschweiler: „Beinaheunfälle werden in unserem Betrieb kaum gemeldet. Häufig hören wir: ‚Es ist doch nichts passiert.‘ Viele Beschäftigte sehen daher keinen Anlass, solche Situationen weiterzugeben, zumal diese oft […]
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