Sicherheit im Betrieb 11.07.2025

14/2025

Top-Thema: Brandschutzbürokratie – Pflicht vs. Praxis: Regeln sind wichtig – doch zu viel Bürokratie bremst oft den gesunden Menschenverstand.

Oliver Kienzler
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Arbeitszeit ≠ Belastung: Warum Teilzeitkräfte oft genauso erschöpft sind wie Vollzeitkräfte
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat kürzlich auf Basis der BAuA-Arbeitszeiterhebung 2021 die These veröffentlicht: Vollzeitbeschäftigte fühlen sich nicht häufiger erschöpft als Teilzeitkräfte – und das spricht gegen eine 4-Tage-Woche. Doch die Arbeitszeiterhebung lässt sich auch ganz anders interpretieren, wenn man die Frage stellt: Warum fühlen sich Teilzeitkräfte genauso erschöpft wie Vollzeitkräfte? (WB)
Versicherer warnen vor Selbstentzündung von Textilien
Öl- oder fettverschmutzte Textilien können sich durch unsachgemäße Reinigung selbst entzünden. Das hat das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) bei Untersuchungen von Bränden herausgefunden, die sich in Reinigungen ereignet haben.
Praktisch: Brandschutzmelder einfach ankleben
Brandschutzmelder können Leben retten. Trotzdem fehlen sie noch immer in unzähligen Büro- und Geschäftsräumen – oft, weil beim Andübeln Schmutz und Staub entstehen oder weil man beim Löcherbohren ein Stromkabel treffen könnte. Jetzt geht es auch ohne Bohren.
Kipppunkt erreicht: Die meisten Angestellten kündigen wegen psychischer Belastung
Jeder hat es wohl geahnt und jetzt bestätigt es eine Zusammenfassung von mehreren Studien: Der größte Auslöser für Kündigungen bei Angestellten sind psychische Belastungen und Beanspruchungen, erst danach kommen eigene Karriereplanungen. Besonders interessant: An dritter Stelle werden Vorgesetzte genannt – nicht aber die direkten Führungskräfte, sondern die obereren Hierarchien. Für den Ablauf der psychischen Gefährdungsbeurteilung hat das immense Auswirkungen – den entscheidenden Punkt schildere ich Ihnen im Folgenden.(JL)
Zwischen Pflicht und Praxis: Bürokratie im Brandschutz
Grundsätzlich sollte man davon ausgehen können, dass ein Feuer in Hamburg genauso abläuft wie eines in München oder in Köln. Doch obwohl es rein physikalisch betrachtet kaum Unterschiede gibt, fallen die gesetzlichen Regelungen für den Brandschutz je nach Bundesland ganz anders aus. Von einem einheitlichen, für alle verbindlichen Regelwerk kann also keine Rede sein. In diesem Beitrag wollen wir daher einmal das riesige Bürokratiemonster Brandschutz durchleuchten – und dabei auch den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag machen.
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Brandheiße Dekoration
Echtes Kerzenlicht sorgt für schöne Momente, daran besteht kein Zweifel. Allerdings sollte der Umgang mit offenem Feuer nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Unser Bild der Woche wurde bei einer Hotelbegehung aufgenommen und zeigt, wie es besser nicht gemacht werden sollte.
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Batteriespeicher: Wichtige Tipps für eine sichere Installation
Im Februar dieses Jahres ist in einem Wohnhaus in Schleswig-Holstein der Batteriespeicher einer Photovoltaik-Anlage explodiert. Die Wucht der Explosion hat die gesamte Giebelwand über drei Etagen zum Einsturz gebracht, das Einfamilienhaus war anschließend unbewohnbar.
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Türverschlüsse in Flucht- und Rettungswegen: Sicherheit gewährleistet
Fluchttüren müssen leicht zu öffnen sein, nach außen aufschlagen und regelmäßig gewartet werden. Türverschlüsse verhindern unbefugten Zutritt und ermöglichen schnelle Flucht.
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Feuerlöschsprays: Handlich, aber nur als Ergänzung zulässig
Feuerlöschsprays kamen vor einigen Jahren als einfache Löschhilfe auf den Markt und erinnern in Funktion und Form an kleine Feuerlöscher. Trotz guter Handhabung und vielversprechender Wirkung gelten sie gemäß ASR A2.2 nicht als Grundausstattung an Arbeitsplätzen, sondern dürfen nur als Zusatzlöschmittel eingesetzt werden.
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Unfallversicherung auf Betriebsausflügen: „Verlängerung“ auf eigenes Risiko
Gerade in den Sommermonaten haben Betriebsausflüge Hochsaison. Ob Bootstour oder Barbecue: Wer daran teilnimmt, ist wie bei der Arbeit unfallversichert – allerdings nur so lange, wie die Veranstaltung einen „dienstlichen“ Charakter hat.
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