Sicherheit im Betrieb 26.03.2026

6/2026

Top-Thema: Müll: Verborgene Brandgefahr erkennen – Von Gaskartuschen bis Öl-Lappen: So verhindern Sie, dass Abfall zum Brandrisiko Nr. 1. wird.

Oliver KienzlerGeorg Popa
Download PDF
Neuerungen in der DGUV-Regel 112-191 „Benutzung von Fuß- und Knieschutz“
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat die Regel 112-191 grundlegend überarbeitet. Die neue Ausgabe enthält praxisnahe Empfehlungen und klare Vorgaben zur Auswahl und sicheren Nutzung von Fuß- und Knieschutz. Neben allgemeinen Informationen zu Sicherheitsschuhen werden auch spezielle Themen wie orthopädischer Fußschutz berücksichtigt. Elf Anhänge dienen als zusätzliche Hilfen für die betriebliche Umsetzung.
+2
10 gute Ideen zum Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz am 28. April 2026
Der Aktionstag wurde 2003 von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ins Leben gerufen, um die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten weltweit zu fördern. Eine schöne Gelegenheit, im Rahmen einer eigenen Kampagne gezielt Themen aufzugreifen, die auf die Belegschaft zugeschnitten sind und dabei Trends wie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) miteinbeziehen. Beginnen Sie jetzt mit den Vorbereitungen – wir liefern Ihnen die Ideen.
+1
Warum es sich lohnt, über Unfälle zu sprechen, statt sie unter den Teppich zu kehren
Unfälle passieren – auch in Unternehmen mit guter Prävention. Doch was danach geschieht, entscheidet über die Zukunft der Sicherheitskultur: Schweigen oder offen kommunizieren? Transparenz bei Unfällen rettet Leben, ermöglicht Lernen, schützt Kollegen und stärkt Vertrauen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Unfälle, Beinaheunfälle und Erste-Hilfe-Fälle, die bereits in Ihrem Unternehmen passiert sind, dafür nutzen, die Sicherheitskultur zu stärken.
+1
Gefährlicher Durchbruch: Lüftungsrohr trifft Brandschutzwand
Auf den ersten Blick wirkt die Situation auf dem Bild unproblematisch: Durch einen Raum wird ein flexibles Lüftungsrohr hindurchgeführt, um den vorgelagerten Raum zu entlüften. Allerdings sind wir hier in einem Batterieraum, dessen Wände rundum feuerbeständig (F90) ausgeführt sein müssen. Für einen Brandschützer ist das natürlich ein Anlass, die Situation kritisch zu hinterfragen.
+1
Feuergefahr Müll: Diese Gefahren machen die Abfallentsorgung zum Brandrisiko Nr. 1
Wurden früher fast nur mit Leinöl getränkte Lappen als große Brandgefahr im Bereich der gewerblichen Abfallentsorgung gesehen, sind wir heutzutage mit deutlich mehr Brandrisiken konfrontiert. Im Januar dieses Jahres ist in der Innenstadt von Hechingen (Baden-Württemberg) ein kommunales Entsorgungsfahrzeug explodiert. Der Grund: eine in einen öffentlichen Abfalleimer entsorgte Gaskartusche.
+2
Blackout: Wenn plötzlich der Strom ausfällt
Energieversorger halten flächendeckende Stromausfälle in Deutschland für unwahrscheinlich. Doch egal, ob ein Blackout – wie zu Jahresbeginn in Berlin – durch Bauarbeiten, Wetterextreme oder andere Einflüsse entsteht: Wer nicht vorbereitet ist, steht plötzlich ohne Energie da.
+1
Feuerwehrpläne unter Verschluss halten!
Feuerwehrpläne nach DIN 14095 enthalten sensible Informationen zu Gebäuden, Anlagen und Abläufen, etwa Grundrisse, Zugänge, Brandmeldeanlagen oder Gefahrstoffe. Gelangen Sie in die falschen Hände, können sie für Einbruch, Sabotage oder […]
Blitzschutz schützt, Betreiber haften
Blitzeinschläge zählen zu den häufigsten Ursachen für Brände an und in Gebäuden. Da die Gewittersaison inzwischen bereits Ende April beginnt, sollten Sie Ihre Blitzschutzanlagen jetzt überprüfen und die Funktionsfähigkeit sicherstellen.
+1
Entsorgt ist nicht gleich erledigt: Was das Batteriegesetz wirklich verlangt
Seit August 2025 gilt in Deutschland ein neues Batteriegesetz mit weitreichenden Folgen für Hersteller, Händler und Entsorger. Die Neuregelung basiert auf der EU-Verordnung 2023/1542 und führt nicht nur zu neuen Batteriekategorien und strengeren Rücknahmequoten, sondern schreibt auch Pflichten zur CO2-Bilanzierung, zur Angabe von Rezyklatgehalt und zur transparenten Kennzeichnung vor. Außerdem müssen Gerätebatterien künftig austauschbar sein, und QR-Codes sollen Echtzeitinformationen zur Nachhaltigkeit liefern. Unternehmen, die jetzt handeln, können ihre Prozesse optimieren, ihre Pflichten sicher erfüllen und sich Wettbewerbsvorteile sichern. Wer zögert, riskiert Rückrufe, Bußgelder und verpasst den Anschluss an eine Zukunft, in der Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit zum Standard gehören.
+1

Arbeitshilfen

  • Gefahren im Müll: Unsere Checkliste schützt Ihr Unternehmen