Gefahrstoffe aktuell 24.09.2026

10-2026

Top-Thema: Wiederanfahren sicher gestalten – Nach Wartung oder Stillstand steigt das Gefahrstoffrisiko. Worauf Sie beim sicheren Wiederanlauf achten müssen.

Georg PopaMikko Börkircher
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Aktuelle Anpassungen der TRGS 900: Was Sie jetzt wissen müssen
Gefahrstoffrecht und Arbeitssicherheit bleiben natürlich relevante Themen, auch wenn, wie die jüngsten Aktualisierungen der TRGS 900 zeigen, dies immer neue Anforderungen etwa im Bereich der Gefährdungsbeurteilung mit sich bringt. Damit Sie den Überblick behalten, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag, welche wichtigen Änderungen sich aus der überarbeiteten TRGS 900 ergeben.
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Sicheres Wiederanfahren: Gefahrstoffrisiken in kritischen Betriebsphasen vermeiden
Der Neustart einer Anlage nach Wartungsarbeiten oder einem Stillstand wirkt oft wie Routine. Tatsächlich können gerade in dieser Phase besondere Risiken entstehen: Dazu zählen Reststoffe in Leitungen, Restdruck, entzündbare Atmosphären, unvollständige Spülungen, veränderte Armaturenstellungen oder unklare Zuständigkeiten. Der Explosionsunfall im ungarischen MOL-Petrochemiewerk Tiszaújváros im Mai dieses Jahres zeigt, dass das Wiederanfahren kein rein technischer Vorgang ist, sondern ein sicherheitskritischer Prozess. Für die Geschäftsführung, die Werkleitung, die Produktion, die Instandhaltung und den Bereich EHS stellt sich deshalb die entscheidende Frage: Ist der Wiederanlauf wirklich geregelt oder verlassen wir uns auf Routine?
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Lessons Learned aus Gefahrstoffunfällen
Jeder Gefahrstoffunfall liefert wertvolle Erkenntnisse. Nutzen Sie deshalb die Erfahrungen aus Unfällen, Beinaheunfällen und festgestellten Verfehlungen mit Gefahrstoffen gezielt für Ihre künftigen Tätigkeiten. Jede aufgearbeitete Abweichung bietet die Chance, Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und vergleichbare Ereignisse dauerhaft zu vermeiden.
Organische Stäube im Fokus: unterschätzte Gefahr für Gesundheit und Explosionsschutz
Staub ist in vielen Betrieben an der Tagesordnung. Er lagert sich auf Maschinen, Trägern, Kabelkanälen oder Hallenböden ab und wird oft als unvermeidbare Begleiterscheinung der Produktion akzeptiert. Doch genau darin liegt die Gefahr: Organische Stäube gelten häufig als harmloser Schmutz, können aber Atemwegserkrankungen, allergische Reaktionen, Brände und unter bestimmten Bedingungen sogar schwere Staubexplosionen verursachen. Für Führungskräfte ist das Thema deshalb weit mehr als eine Frage der Sauberkeit. Es geht um den Schutz der Beschäftigten, die Sicherheit der Anlagen und letztlich um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.
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Was Ihr Gefahrstoffmanagement von der Modewelt lernen kann
Eine Sedcard ist in der Modewelt die Visitenkarte eines Models: Sie enthält die besten Fotos und die wichtigsten Informationen auf kompakter Fläche. Dieses Prinzip lässt sich auch auf Ihr Gefahrstoffmanagement übertragen: Mit „Gefahrstoff- Sedcards“ preisen Sie Ihren Beschäftigten Wissen rund um das Thema Gefahrstoffe an. Nachfolgend 2 Praxisbeispiele.
„Müssen wir auch bei nicht gekennzeichneten Lösungen die TRGS 401 anwenden?“
Frage: „In unserem Betrieb arbeiten Beschäftigte regelmäßig mit verdünnten Reinigungslösungen. Die eingesetzten Konzentrate sind als Gefahrstoffe gekennzeichnet, die gebrauchsfertigen Lösungen dagegen nicht mehr. Ein Vorgesetzter vertritt deshalb die Auffassung, dass […]
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„Dürfen PFAS-haltige Feuerlöscher vor der Entsorgung entleert werden?“
Frage: „Bei der Aussonderung älterer Schaumfeuerlöscher kam bei uns die Frage auf, ob die Geräte vor der Entsorgung entleert oder beispielsweise im Rahmen von Löschübungen ausgelöst werden dürfen. Teilweise wird […]

Arbeitshilfen

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