Arbeitsschutz und Hygiene im Gesundheitswesen 10.10.2025

11-2025

Top-Thema: Wenn Belohnungen nach hinten losgehen – Nicht jeder Anreiz wirkt – erfahren Sie, wie Sie daraus lernen und Strukturen verbessern.

Jörg StojkeRenate TiefRicarda Waldon
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Vermeiden Sie berufsbedingte Hepatitis-Erkrankungen
Erfreulicherweise ist die Zahl der gemeldeten berufsbedingten Erkrankungen durch Hepatitis in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Beugen Sie also effektiv vor, damit auch Ihre Beschäftigten in Ihrer Einrichtung oder Praxis weiterhin geschützt sind.
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Verbrennungen durch heiße Medien: Prävention im Gesundheitswesen
In fast allen Einrichtungen und Praxen des Gesundheitswesens gehen Beschäftigte mit heißen Medien um. Sei es bei der Sterilisation von Instrumenten oder nur bei der Bereitstellung von heißen Getränken. Schnell kann es dabei zu Verbrennungen kommen und deshalb sollten Sie Maßnahmen zum Schutz sowohl Ihrer Beschäftigten als auch Ihrer Patienten und Bewohner ergreifen.
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Sicherer Transport der Laborproben: Auf Behälter und Verpackung kommt es an
Damit das medizinische Untersuchungsmaterial sicher am Bestimmungsort ankommt, dürfen Sie nur spezielle Behälter und Verpackungen verwenden. Worauf es bei der Verpackung, aber auch bei den Transportgefäßen ankommt, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.
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Die Auswertung von mehreren Studien zur Arbeitsüberlastung zeigt, dass mittlerweile über ein Drittel aller befragten Pflegekräfte unter emotionaler Erschöpfung leidet. Bieten Sie deshalb den Betroffenen Hilfen an, um die Gesundheit der Beschäftigten in Ihrer Einrichtung oder Praxis zu schützen und bestehende Risiken zu mindern.
Warum wir oft das Falsche belohnen – und wie wir es ändern können
Versetzen Sie sich ins Hanoi des 19. Jahrhunderts. Die Straßen wimmeln von Ratten, die Kolonialverwaltung ist ratlos – bis jemand die rettende Idee hat: eine Prämie für jeden abgeschnittenen Rattenschwanz. Klingt clever, oder? Nun, die Realität war weniger elegant. Bald stapelten sich die Schwänze, doch die Ratten verschwanden nicht. Im Gegenteil: Sie wurden verstümmelt freigelassen oder gar eigens gezüchtet, damit der Nachschub an Schwänzen nicht versiegt. Das Ergebnis? Mehr Ratten als zuvor – und ein perfektes Beispiel dafür, wie gut gemeinte Anreize grandios nach hinten losgehen können. Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie es besser machen können.
Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
Praxis-Tipp: So entfernen Sie personenbezogene Daten aus Dokumenten
Im Gesundheitswesen arbeiten Sie häufig mit Dokumenten, die öfters auch weitergegeben werden müssen. Gerade wenn diese an Dritte weitergeleitet werden, die die darin vorhandenen Patienteninformationen nicht unbedingt brauchen, ist es wichtig, die personenbezogenen Informationen darin zu entfernen. Vermeiden Sie dabei die im Folgenden aufgeführten Fallstricke.
Der PraxisCheck macht Ihre Praxis sicherer
Patientensicherheit beginnt im Praxisalltag – mit klaren Abläufen, guter Kommunikation und einer gelebten Sicherheitskultur. Der PraxisCheck der KBV unterstützt Sie, Ihre Praxisorganisation zu prüfen und gezielt weiterzuentwickeln.
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„Muss die Gefährdungsbeurteilung schriftlich vorliegen?“
Thomas H. aus Köln fragt: „Wir hatten in unserer Praxis eine Betriebsbegehung mit einem Sicherheitsfachmann der Berufsgenossenschaft. Neben wenigen Beanstandungen wurden wir aufgefordert, eine schriftliche Gefährdungsbeurteilung vorzulegen, die auch als […]
„Können wir auf der Einhaltung der Pausenzeiten bestehen?“
Jennifer M. aus Aachen fragt: „Unsere neue Einrichtungsleitung hat uns informiert, dass Pausen erst gemacht werden dürfen, wenn wir mit den uns übertragenen Aufgaben fertig sind. Leider schaffen wir unsere […]
Erreichbarkeit braucht klare Regeln
Rufbereitschaften gehören im Gesundheitswesen oft zur Normalität. Umso wichtiger ist es, dass sich die Beschäftigten in ihrer Freizeit regenerieren und erholen können. In manchen Einrichtungen oder Praxen ist es aber zur Regel geworden, dass außerhalb der regulären Arbeits- oder Rufbereitschaftszeiten Beschäftigte ständig erreichbar sind. Jüngste Studien belegen, dass dies auf Dauer zur Belastung werden kann und klare Grenzen gezogen werden müssen.
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Energiesparen versus Arbeitsschutz – so funktioniert der Kompromiss
Auch Einrichtungen oder Praxen des Gesundheitswesens sind im Winter aufgerufen, Energie zu sparen. Eine entsprechende Verordnung wurde aufgrund der Lieferengpässe beispielsweise bei den Gasversorgern durch die Bundesregierung verabschiedet. Allein aus Kostengründen sollte auch Ihre Einrichtung oder Praxis ein Interesse an Einsparpotenzialen haben, jedoch muss dabei auch die Gesundheit Ihrer Beschäftigten geschützt werden.

Arbeitshilfen

  • Transportbehälter für die Arztpraxis