Arbeitsschutz und Hygiene im Gesundheitswesen 08.08.2025

9-2025

Top-Thema: Starke Hygiene gegen gefährliche MRSA-Keime – Erfahren Sie, wie Sie mit konsequenter Hygiene Ihr Team und Ihre Patienten vor MRSA schützen.

Jörg StojkeRenate TiefRicarda Waldon
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So vermeiden Sie Brandrisiken durch private elektrische Geräte
Immer wieder kommt es zu Bränden in Einrichtungen des Gesundheitswesens. In vielen Fällen ist die Brandursache ein Defekt an elektrischen Geräten. Damit Sie in Ihrer Einrichtung oder Praxis nichts dem Zufall überlassen, müssen Sie sowohl betrieblich auch privat genutzte elektrische Geräte regelmäßig prüfen und beschädigte Geräte sofort stilllegen lassen.
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Achten Sie auf die konsequente Nutzung von Persönlicher Schutzausrüstung
In vielen Einrichtungen oder Praxen des Gesundheitswesens sind die Ausstattung mit Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und deren Nutzung unabdingbar. Damit auch Ihre Einrichtung oder Praxis weiterhin auf der sicheren Seite ist und Ihre Beschäftigten ausreichend schützen kann, sollten Sie die nachfolgenden Hinweise und Tipps beherzigen.
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Starke Hygiene gegen starke Keime – geben Sie MRSA keine Chance!
Antibiotika bekämpfen krankhafte und fakultativ-pathogene Keime gleichermaßen – jedoch auch nützliche Keime, die als „Kollateralschaden“ vernichtet werden. Durch den langjährigen, hohen Einsatz sind inzwischen viele Keime resistent geworden, etwa das bekannte MRSA-Bakterium (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus). Ein sicherer Umgang mit infizierten Patienten hat deshalb höchste Priorität. Wie Sie das umsetzen, zeigen wir Ihnen im Folgenden.
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Die Auswertung von mehreren Studien zur Arbeitsüberlastung zeigt, dass mittlerweile über ein Drittel aller befragten Pflegekräfte unter emotionaler Erschöpfung leidet. Bieten Sie deshalb den Betroffenen Hilfen an, um die Gesundheit der Beschäftigten in Ihrer Einrichtung oder Praxis zu schützen und bestehende Risiken zu mindern.
Pflegezeitgesetz verstehen: Mitarbeitende unterstützen und Fachkräfte binden
Das Pflegezeitgesetz (PflegeZG) und das Familienpflegezeitgesetz (FPfZG) wurden geschaffen, damit es Berufstätige leichter haben, sich um pflegebedürftige Angehörige zu kümmern – entweder neben dem Beruf oder durch Freistellung mit Kündigungsschutz. Bestimmt sind auch Sie schon einmal von Patienten auf diese Thematik angesprochen worden. Vielleicht pflegt auch einer Ihrer Kollegen einen Angehörigen. Was heißt das für Sie und Ihre Organisation? Verlieren Sie dadurch einen qualifizierten Kollegen? Erfahren Sie hier, welche Herausforderungen auf Sie zukommen und wie Sie Freistellungen gezielt zur Mitarbeiterbindung nutzen können. Tauschen Sie sich dazu mit Ihrer Praxisleitung aus.
So berechnen Sie als Gesundheitseinrichtung Ihren CO2-Fußabdruck – ein Leitfaden
4 Einfamilienhäuser haben pro Jahr den gleichen CO2-Ausstoß wie ein Krankenhausbett. Erschreckend? Sie können etwas dagegen tun: Eine CO2-Bilanz verschafft Ihnen Transparenz über die klimarelevanten Emissionen Ihrer Einrichtung – vom Stromverbrauch über den Fuhrpark bis hin zur Beschaffung medizinischer Güter. Sie erkennen, wo die größten Emissionen entstehen, und können somit gezielt Maßnahmen zur Reduktion einleiten. Der folgende Beitrag zeigt Ihnen, wie Sie dabei systematisch und praxisnah vorgehen.
Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
„Muss mein Arbeitgeber einen defekten Bürostuhl sofort austauschen?“
Helga W. aus Braunschweig fragt: „Ich bin am Empfang in einer Gemeinschaftspraxis tätig. Seit einigen Wochen macht mein Bürostuhl seltsame Geräusche und geht von allein in die Tiefe. Deshalb bin […]
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So lassen sich Familie und Pflegeberuf besser vereinbaren
Ungünstige Dienstzeiten, Schichtarbeit oder fehlende Kinderbetreuung sind oft Ausschlusskriterien, um einer Tätigkeit in pflegerischen Berufen nachzugehen. Dies hat auch die Politik verstanden und das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) vor einigen Jahren verabschiedet. Neben der Absicht, zur Entlastung zusätzliches Personal in Einrichtungen zu finanzieren, steht besonders die Vereinbarkeit von Familie und Pflegeberuf auf der Agenda. Nehmen Sie dies zum Anlass, um auch in Ihrer Einrichtung oder Praxis Maßnahmen zu ergreifen.
Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.
Seminare für Sicherheit und Gesundheit online
Ende September bieten die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung wieder zahlreiche Seminare zu den Themen Sicherheit und Gesundheit an. Nutzen auch Sie dieses Angebot für Ihre Einrichtung oder Praxis und erweitern Sie damit Ihre eigene und die Fachkompetenz Ihrer Beschäftigten.
Bei der Begehung von Einrichtungen und Praxen im Gesundheitswesen werden immer wieder Probleme bei der Sicherstellung der Fluchtwege und Notausgänge festgestellt. Müssen Ihre Beschäftigten, Patienten und Bewohner das Gebäude im Gefahrenfall schnell verlassen, sind diese Wege und Ausgänge überlebenswichtig. Prüfen Sie deshalb auch bei Ihnen alle Fluchtwege sowie Notausgänge und lassen Sie Mängel sofort abstellen.

Arbeitshilfen

  • Hygiene- und Schutzmaßnahmen bei MRSA-Patienten