Sicherheit im Betrieb 07.08.2025

16/2025

Top-Thema: Selten genutzt: Innovativer Brandschutz – Moderne Technik kann Leben retten. Doch viele setzen noch nicht auf smarte Lösungen.

Oliver Kienzler
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Gesund und leistungsfähig bis ins Rentenalter? IKK-Studie zeigt Handwerker in Bestform
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird es für Betriebe immer wichtiger, ihre Beschäftigten bis zur Rente gesund und arbeitsfähig zu halten. Dass das Handwerk mit hoher Gesundheitskompetenz überzeugen kann, zeigen die aktuellen Ergebnisse der Studie „So gesund ist das Handwerk“, die alle zwei Jahre von der IKK classic in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln herausgegeben wird. Hier ein Auszug der wichtigsten Erkenntnisse.
Aktueller Stand von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz: Barometer Arbeitswelt 2025
Zahlen zu Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten liefern Informationen über den Stand des Arbeitsschutzes nur in der Rückschau. Das DGUV Barometer Arbeitswelt 2025 bietet erstmalig durch Befragungen aktuelle Einblicke in die betriebliche Praxis, die über reine Unfallstatistiken hinausgehen. Es beleuchtet die Einstellungen und Entwicklungen, welche die Arbeitsbedingungen und Investitionen in sichere und gesunde Arbeitsplätze beeinflussen. Hier ein kleiner Auszug der wichtigsten Ergebnisse.
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Luftige Schutzkleidung für heiße Arbeitstage: Atmungsaktiv, leicht und dennoch sicher
Klimamodellierungen zeigen, dass zukünftig in Deutschland mit einer steigenden Anzahl heißer Tage im Sommer und länger anhaltenden Hitzeperioden zu rechnen ist. Wenn Ihre Kollegen im Freien arbeiten müssen, wenn die Sonne vom Himmel knallt, z. B. auf Baustellen oder in der Logistik, sind sie froh, wenn ihre Arbeitskleidung möglichst leicht ist, aber trotzdem den nötigen Schutz bietet. Dafür hat der Bekleidungshersteller Fristads mit seiner Trofta-Kollektion die ideale Lösung.
Unangenehmes, aber kalkulierbares Betriebsrisiko: Brandstiftung
Egal, ob mittelständische Firma oder Großkonzern: Immer wieder werden Betriebe zum Ziel von Brandstiftungen. Die Gründe dafür sind vielfältig: von persönlicher Frustration über ideologische Überzeugungen bis hin zu kriminellen Absichten. Die Folgen reichen vom Bagatellschaden bis hin zum völligen Ruin.
Wenn Mutter Natur den Brandschutz ausbremst
Hinweisschilder „Flächen für die Feuerwehr“ müssen laut DIN 4066 in einer Höhe von (möglichst) zwei Metern eindeutig erkennbar angebracht werden und sicher befestigt sein. Zugegeben: Die Höhe und die Befestigung des Schildes auf dem Bild dürften der Norm entsprechen und beim Errichten des Zaunes waren sicher weniger Sträucher und Büsche vorhanden. Doch mit der Zeit breiten sich Pflanzen in der Regel aus und genau das muss ein Brandschutzverantwortlicher im Auge behalten! Denken Sie also daran: Auch im Freien gibt es einige Brandschutzeinrichtungen, die ganzjährig zugänglich sein müssen.
Neues im Brandschutz: Viele wirkungsvolle Innovationen werden kaum genutzt
Dass Feuer zu den größten Gefahren in allen Lebensbereichen gehört, wird wohl niemand bestreiten. Einen Risikofaktor stellen dabei die im beruflichen wie auch im privaten Alltag verwendeten Elektrogeräte und Technologien dar, deren Anzahl und Komplexität in einem rasanten Tempo zunimmt. Dazu schafft die demografische Entwicklung zunehmend neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass auch die Schutzmaßnahmen stetig weiterentwickelt werden und sich den neuen Gegebenheiten kontinuierlich anpassen. Überraschend ist jedoch, dass es mittlerweile zahlreiche innovative Brandschutzlösungen gibt, die nachweislich einen deutlich besseren Schutz und Bedienkomfort bieten, jedoch nur selten wirklich zur Anwendung kommen.
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Sommer-Hitze: Das sollten Sie berücksichtigen
Das Bundesgesundheitsministerium hat im Juni neue Hitzeschutzpläne vorgelegt. Sie sollen den Bürgern helfen, besser auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitzewellen reagieren zu können. Abgesehen von den körperlichen Einschränkungen müssen in verschiedenen Lebensbereichen auch andere Rahmenbedingungen und die Auswirkungen durch Hitze geprüft werden. Denn für die meisten Menschen ist bei Temperaturen jenseits der 30 Grad Schluss mit lustig.
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Brandschutzhelfer: Neue ASR A2.2 verkürzt die Wiederholung
Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ wurden vom Bundesarbeitsministerium überarbeitet und im Mai 2025 veröffentlicht. Die Passagen zur barrierefreien Gestaltung wurden entfernt, um Doppelregelungen zu vermeiden. Hier wird nun auf die ASR V3a.2 „Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten“ verwiesen.
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Sperren, sichern, sichtbar machen: Technische Lösungen für sichere Verkehrswege
Technische Schutzmaßnahmen sind ein zentraler Baustein, um Gefährdungen auf Verkehrswegen zu reduzieren. Sie setzen dort an, wo organisatorische Regeln allein nicht ausreichen, und helfen, Risiken dauerhaft zu minimieren. Vorausgesetzt, sie sind durchdacht geplant, sinnvoll platziert und gut gewartet.
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Wenn Wege zur Gefahr werden: Sicherer Verkehr im Betrieb
Verkehrswege gehören in jedem Betrieb zum Alltag. Doch sie bergen auch eine Gefahr. Denn Gabelstapler, Transportwagen, Handhubwagen oder Fußgänger teilen sich oft enge Wege. Ein Moment der Unachtsamkeit reicht aus, um schwere Unfälle zu verursachen. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie die Risiken erkennen und Schritt für Schritt entschärfen.

Arbeitshilfen

  • Checkliste: Hitzeaktionsplan für Betriebe