Sicherheit im Betrieb 21.04.2026

8/2026

Top-Thema: Wenn es im Unternehmen brenzlig wird – Brände sind ein großes, oft unterschätztes Risiko. So erkennen Sie Gefahren und beugen vor.

Oliver Kienzler
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Soziale Fitness: So fördern Sie die Verbundenheit unter den Kollegen und mit dem Betrieb
Das Miteinander ist in manchen Betrieben nicht mehr so gut, wie es einmal war. Die Gründe dafür sind vielfältig: schlechte Führung, hoher Druck, Einsparungen, Kurzarbeit oder Planungsunsicherheit. Der ständige Stress führt dazu, dass das Gefühl von Zusammengehörigkeit und Verbundenheit mit dem Betrieb auf der Strecke bleibt. Dabei ist genau dieses Verbundenheitsgefühl oft der Grund, warum Kollegen gern zur Arbeit kommen, motiviert sind und Leistung zeigen. Auch für die Gesundheit ist Verbundenheit am Arbeitsplatz zentral. Erfahren Sie mehr über dieses zutiefst menschliche Thema und darüber, wie Sie die soziale Fitness in Ihrem Betrieb stärken können.
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Wann Hilfsdienste für einen Fremdbetrieb unter Versicherungsschutz stehen
Immer wieder kommt es vor, dass Beschäftigte einem Kollegen aus einem fremden Betrieb – z. B. auf einer gemeinsamen Baustelle – kurz helfen, damit dieser mit der Arbeit weitermachen kann. Wie aber steht es um den Versicherungsschutz, wenn der Helfer bei seiner Gefälligkeit verunglückt? Denn eigentlich gehört sie ja nicht zu seiner versicherten Tätigkeit.
Frühjahrsmüdigkeit oder Schlafapnoe? Darum ist es so wichtig, das frühzeitig zu klären
Wenn Kollegen Ihnen berichten, dass sie trotz genug Schlafs ständig müde sind, sollten Sie ihnen dringend zum Arztbesuch raten. Denn dahinter kann mehr stecken als die harmlose Frühjahrsmüdigkeit, nämlich eine Schlafapnoe, also häufige Atemstillstände während des Nachtschlafs.
Abschottungen: Wer die Wand aufmacht, muss sie auch wieder verschließen
Abschottungen von Leitungen und Rohren sind essenziell für den baulichen Brandschutz, weil sie verhindern, dass sich Feuer und Rauch ungehindert durch Wände und Decken ausbreiten. Deswegen ist der Einbau geprüfter Abschottungssysteme durch Bauvorschriften wie die Muster-Leitungsanlagenrichtlinie zwingend erforderlich. Das sollte eigentlich jedem Installationsbetrieb und Handwerker bekannt sein.
Wo es im Betrieb wirklich brennt: Risiken erkennen und Brände verhindern
Brände entstehen meist durch technisches Versagen, menschliches Fehlverhalten oder mangelnde Wartung. In Unternehmen zählt Feuer zu den gravierendsten Risiken. Brandereignisse verursachen nicht nur erhebliche Sachschäden, sondern gefährden oft unmittelbar auch die Existenz des Betriebs. Obwohl viele Unternehmen den organisatorischen Brandschutz fest im Berufsalltag verankert haben, werden konkrete Brandgefahren in der Belegschaft häufig nicht (mehr) bewusst wahrgenommen, unterschätzt oder sind schlicht unbekannt. Welche Brandgefahren im Unternehmen bestehen und wie ihnen im Arbeitsalltag wirksam begegnet werden kann, zeigt dieser Beitrag.
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Notbeleuchtung: Das Licht am Ende des Fluchtwegs
Wie heißt es denn nun korrekt: Notlicht, Sicherheitsbeleuchtung oder doch Ersatzlicht? Obwohl die DIN EN 1838 eindeutige Vorgaben enthält, werden die einzelnen Begriffe in der Praxis häufig unzutreffend verwendet. Unter dem Oberbegriff „Notbeleuchtung“ werden Lichtquellen bezeichnet, die bei Ausfall der normalen Beleuchtung (z. B. Blackout) einspringen. Die Notbeleuchtung umfasst Sicherheits- und Ersatzbeleuchtung und wird von unabhängigen Stromquellen gespeist.
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Wussten Sie, dass es auch feuerfeste Unterlagen aus Textilien für Elektrogeräte gibt?
Feuerfeste Textilunterlagen aus Carbon-Filz, Glasfaser oder Aramid bieten einen sehr effektiven Schutz, wenn sie für den jeweiligen Einsatzzweck geeignet sind und das Material hochwertig ist. Sie isolieren hohe Temperaturen, fangen Funken ab und verhindern die Ausbreitung von Bränden.
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Brandschutzmaßnahmen für ortsfeste Elektroanlagen
Die DIN VDE 0100, speziell die Reihe 700, stellt besondere Regeln für „Räume besonderer Art“ auf. Dazu zählen z. B. Badezimmer, Schwimmbäder, Baustellen, Ausstellungen und landwirtschaftliche Betriebe. In diesen Bereichen gelten strengere Schutzmaßnahmen als sonst üblich.
Zwischen Freiheit und Dauerverfügbarkeit: Psychische Gesundheit beim hybriden Arbeiten
Wenn Menschen an psychische Belastung denken, stellen sie sich oft überquellende Schreibtische, volle Auftragsbücher und hektisch arbeitende Betriebsangehörige vor. Beim hybriden Arbeiten sitzen Beschäftigte oft allein im Auto oder am Küchentisch und sind teilweise ganz neuen Stressfaktoren ausgesetzt. Am entscheidenden Hebel sitzen aber die Führungskräfte. Befähigen Sie diese in der Unterweisung daher mit konkreten und direkt umsetzbaren Impulsen, um die psychischen Belastungen in hybriden Teams zu reduzieren.
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Arbeitshilfen

  • Durch kleine und große Ideen Verbundenheit fördern
  • Poster zu Brandgefahren am Arbeitsplatz: Damals wie heute im Fokus