Sicherheit im Betrieb 04.05.2026

9/2026

Top-Thema: Musterbauordnung: Rückgrat des Brandschutzes – Praxisnah erklärt: So gewährleistet die Musterbauordnung einen sicheren Brandschutz.

Sven Rost
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Gesunde und sichere Arbeit: Nicht nur Benefit, sondern auch ein echter Attraktivitätsfaktor
Seit Jahren steigen die krankheitsbedingten Ausfalltage, viele Betriebe kämpfen mit Fluktuation und Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung. Schnell wird ein Obstkorb aufgestellt, um die Zufriedenheit zu erhöhen – meist mit wenig Erfolg. Dabei ist der Ansatz grundsätzlich richtig: Der neue iga.Report 49 (Januar 2026) zeigt, dass die Arbeitgeberattraktivität nicht allein durch Gehalt oder Karrierepfade entsteht. Auch Maßnahmen im Arbeitsschutz und im BGM tragen dazu bei, dass Arbeitgeber als glaubwürdig und werteorientiert wahrgenommen werden. Entscheidend ist die Qualität der Maßnahmen.
Ist Ihr Abfall gefährlich? So wenden Sie die neuen „Technischen Hinweise“ richtig an
Folgendes Problem könnte Ihnen bekannt vorkommen: In Ihrem Betrieb wird mit Abfällen hantiert. Manche Abfallprodukte sind dabei als gefährlich zu klassifizieren, während andere keine gefahrenrelevanten Eigenschaften aufweisen. Das hat Auswirkungen auf den Transport. Beispielsweise werden ansteckungsgefährliche Krankenhausabfälle nicht mit der herkömmlichen Müllabfuhr befördert. Ob Abfälle aus gefahrenrelevanten Zusammensetzungen bestehen, ist in der Praxis oft schwer zu ermitteln. Denn bei den Abfallprodukten handelt es sich nicht selten um Gemische unterschiedlicher, teils unbekannter Stoffe. Die „Technischen Hinweise zur Einstufung von Abfällen nach ihrer Gefährlichkeit“ zeigen daher Verfahren auf, um solche Abfälle leichter einstufen zu können.
Zwischen Motorwärme und Mobilität: Brandschutz im modernen Fuhrpark
Fuhrparks sind das Herz vieler Unternehmen. Ob Lieferdienste, Handwerksbetriebe, Speditionen oder Serviceflotten – ohne reibungslos funktionierende Fahrzeuge steht schnell die gesamte Organisation still. Doch während meist die Einsatzbereitschaft im Fokus steht, rückt ein Thema oft erst dann ins Bewusstsein, wenn es zu spät ist: der Brandschutz.
Wenn jede Sekunde zählt: Alarmsirenen in Brandmeldeanlagen
Alarmsirenen sind oft das Erste, was Menschen im Ernstfall wahrnehmen. Ihr schriller Ton durchbricht den Alltag, übertönt den Maschinenlärm und schafft binnen Sekunden Aufmerksamkeit. In Brandmeldeanlagen sind sie damit ein unverzichtbares Element. Während Melder und Sensoren im Hintergrund arbeiten, warnen Sirenen die Menschen und lösen eine schnelle Evakuierung aus. Ohne sie würden viele Brände zu spät erkannt.
DGUV V3: Überflüssig oder existenziell?
Elektrische Anlagen sind heute das Nervensystem jedes Betriebs. Doch wo Strom fließt, entsteht auch Gefahr. Immer wieder zeigen Schadensanalysen der Versicherer und Feuerwehrstatistiken, dass ein erheblicher Teil aller Brände auf elektrische Defekte zurückzuführen ist.
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Warum die Musterbauordnung für den Brandschutz im Unternehmen unerlässlich ist
Brandschutz in Unternehmen wird häufig nur mit Feuerlöschern, Alarmanlagen oder Evakuierungsplänen in Verbindung gebracht. Doch hinter all diesen sichtbaren Maßnahmen steht ein komplexes Fundament aus Regeln, Vorschriften und Planungsgrundlagen, ohne das kein Gebäude sicher genutzt werden könnte. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Musterbauordnung, kurz MBO. Sie bildet das Rückgrat baulicher Sicherheitsanforderungen in Deutschland und prägt maßgeblich, wie Unternehmen ihre Gebäude errichten, nutzen und anpassen dürfen.
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Persönliche Schutzausrüstung: Schutzwirkung, Grenzen und neue Gefährdungen
Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist in vielen Betrieben schnell beschlossen. Wenn eine Gefährdung nicht vollständig beseitigt werden kann, lautet der Reflex häufig: „Dann führen wir PSA ein.“ Genau hier beginnt jedoch Ihre Aufgabe als beratende Fachkraft. PSA ist kein Ersatz für technische oder organisatorische Maßnahmen, sondern die letzte Barriere im STOP-Prinzip. Und jede PSA verändert die Arbeitssituation – teilweise erheblich. Dieser Beitrag zeigt, worauf Sie in der Gefährdungsbeurteilung achten sollten: bei der Auswahl, bei der Organisation und bei den neuen Gefährdungen, die durch die PSA selbst entstehen.
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Augen im digitalen Dauerstress
Bei der Bewertung von Homeoffice-Arbeitsplätzen richten wir den Blick häufig auf Muskel-Skelett-Belastungen infolge mangelnder Ergonomie. Aktuelle Daten der DGUV zeigen jedoch deutlich, dass auch durch die digitale Arbeit bedingte Augenbeschwerden im Homeoffice ein relevantes Gesundheitsproblem darstellen können.
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Arbeitshilfen

  • Checkliste: Evakuierungskonzept