Unterweisung Plus 04.11.2025

Arbeit in Alten- und Krankenpflege – 24/2025

Top-Thema: Welche Warnsignale die Haut sendet und welche Vorsorgen bei Feuchtarbeit erforderlich sind.

Werner BöckerSvenja Dammasch
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Wenn’s zu viel wird – wie Führungskräfte bei Unterbesetzung und Zeitdruck schützen können
Chronischer Personalmangel ist in der Pflege an der Tagesordnung. Immer häufiger berichten Pflegekräfte davon, den eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht zu werden, weil Personal fehlt und Zeitdruck herrscht. Die Folge: psychische Überlastung, emotionale Erschöpfung und oft auch ein schlechtes Gewissen. Führungskräfte können zwar nicht jede Personaldecke zaubern, aber sie können Einfluss nehmen: auf Prioritäten, Pausen, Kommunikation und Atmosphäre.
17,8 % der Pflegekräfte stammen aus dem Ausland – mit Folgen für Ihre Unterweisung
Fast jede fünfte Pflegekraft in Deutschland stammt aus dem Ausland – Tendenz steigend. Die Vielfalt bereichert und stellt gleichzeitig eine besondere Herausforderung für die Unterweisung dar. Denn Sicherheitsunterweisungen leben vom ­Verstehen. Drei Tipps helfen Ihnen, Sprachbarrieren in der Unterweisung zu überwinden.
Wie Sie mit den richtigen Übungen Ihre Pflegekräfte stark machen
In der Alten- und Krankenpflege sind körperliche und psychische Belastungen hoch. Nutzen Sie Ihre Unterweisung, um nicht nur Wissen zu vermitteln, sondern auch praxisnahe Übungen einzubauen. Sie trainieren damit ein Verhalten, das die Gesundheit schützt, und fördern gleichzeitig das Gemeinschaftsgefühl im Team.
Zahlen, die unter die Haut gehen – Belastungen in der Pflege
Die Alten- und Krankenpflege gehört zu den anspruchsvollsten Berufen überhaupt. Mit diesen Zahlen können Sie anschaulich machen, wie stark die körperliche und psychische Belastung ist – und warum Arbeitsschutz hier so wichtig ist.
Gewalt in der Pflege – ein Tabuthema, über das geredet werden muss
Gewalt in der Pflege ist ein Tabuthema – doch sie kommt vor. Und zwar in beide Richtungen: Pflegekräfte erleben Gewalt durch Bewohner oder Angehörige. Und Pflegekräfte üben Gewalt aus, oft unbeabsichtigt – etwa durch Überforderung, Zeitdruck oder mangelnde Unterstützung. Schaffen Sie in der Unterweisung den Raum zum Austausch.
4 Videos für Ihre Unterweisung zum Thema „Alten- und Krankenpflege“
Alten- und Krankenpflege sind nicht nur sehr anspruchsvolle Tätigkeiten, sie bringen auch eine Menge an Gefährdungen mit sich. Angefangen bei physischen Anstrengungen wie dem Bewegen von Patienten über Infektionsgefahren bis hin zu psychischen Belastungen wie der Konfrontation mit Leid, Krankheit und Tod ist die Palette groß und vielfältig. Aber auch mit Anfeindungen bis hin zu körperlichen Angriffen müssen wir in der Alten- und Krankenpflege rechnen. Die folgenden vier Videos zeigen, wo die Gefahren lauern und wie wir sie in den Griff bekommen können.
Die Haut im Alarmzustand – wenn Pflege unter die Haut geht
Pflegekräfte haben sprichwörtlich alle Hände voll zu tun – und genau diese Hände sind im Arbeitsalltag besonders gefährdet. Viele betriebliche Hygienemaßnahmen belasten die Haut der Beschäftigten. Schäden in der Schutzbarriere der Haut wiederum schwächen den individuellen Schutz der Pflegekräfte vor Krankheitserregern – ein kritischer Teufelskreis, den nur gezielte Hautschutzmaßnahmen durchbrechen können.
Pflege braucht Rücken – so bleiben die Beschäftigten stark im Job
In der Alten- und Krankenpflege ist der Rücken täglich gefordert: Bewohner umsetzen, im Bett mobilisieren, lange stehen oder arbeiten in unbequemer Haltung – das alles hinterlässt Spuren. Rückenprobleme sind kein Zeichen von Schwäche, sondern oft ein Ergebnis von fehlenden Hilfsmitteln, falscher Technik oder zu wenig Pausen. Nutzen Sie die Unterweisung, um Ihre Teilnehmenden für rückenschonendes Arbeiten zu sensibilisieren.
Arbeitgebende müssen Beschäftigte im Betrieb leidensgerecht einsetzen
Arbeitgebende haben ihren Mitarbeitenden gegenüber eine Fürsorgepflicht. Diese fordert auch, dass die Beschäftigten, wann immer es möglich ist, leidensgerecht eingesetzt werden. Die Arbeit soll nicht dazu führen, dass gesundheitliche Einschränkungen entstehen oder verschlimmert werden. Dies gilt gegenüber allen Arbeitnehmenden, in der Alten- und Krankenpflege kann es sogar zu einem bestimmten Arbeitseinsatz führen. Das ist für Arbeitgebende und Beschäftigte nicht einfach. Lesen Sie aber selbst.

Arbeitshilfen

  • Quiz zum Thema „Alten- und Krankenpflege“