Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktuell PREMIUM 11.09.2026

Explosionsschutz

Werner BöckerJürgen LogaUta Fuchs
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Akkus gehören in die Gefährdungsbeurteilung – bevor sie ins Ladegerät kommen
Lithium-Ionen-Akkus sind in vielen Betrieben längst Alltag: im Akkuschrauber, im Messgerät, im Notebook, im Reinigungsgerät, im E-Bike, im Flurförderzeug oder im mobilen Arbeitsmittel. Genau deshalb werden sie in der Gefährdungsbeurteilung leicht übersehen. Was überall vorkommt, wirkt schnell harmlos.
„Richtig lüften“ – neue DGUV-Unterlage unterstützt Sie als Sifa bei der Aufklärung
Im Sommer ist es zu heiß, im Winter zu stickig. Im Frühling gibt es starke Pollenflüge, im Herbst wird es wiederum zu kalt. Es gibt nur wenige psychische Belastungen, die einem solchen steten Wandel im Jahr unterworfen sind und zum Streit führen, wie die Raumluft. Die DGUV hat jetzt einen Leitfaden herausgegeben, den ich für Sie ausgewertet habe.
Ex-Schutz bei Gasen und Dämpfen: Wie Sie Arbeitsprozesse sicher bewerten
Explosionsschutz klingt schnell nach Spezialwissen: Zonen, Explosionsgrenzen, Gerätekategorien und Zündtemperaturen. Für die Gefährdungsbeurteilung beginnt das Thema aber einfacher: Kann bei der konkreten Arbeit ein brennbares Gemisch aus Luft und Gasen oder Dämpfen entstehen – und kann dieses Gemisch entzündet werden?
Psychische Belastung
So erstellen Sie eine Gefährdungsbeurteilung mit nur einem KI-Prompt schnell und prüfsicher
Mehr als 60 % aller Arbeitnehmer setzen Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz ein – Tendenz steigend. Auch im Arbeitsschutz, so merken wir in der Redaktion, hat sich die KI fest etabliert: Regelmäßig sprechen uns Sifas darauf an, ob man nicht auch eine komplette Gefährdungsbeurteilung damit erstellen kann. Ich habe dies zum Anlass genommen und möchte Ihnen zeigen, wie Sie schnell und einfach eine Arbeitsplatz-Analyse im Rahmen einer Begehung mit KI erstellen können.
Mann mit Kopfschmerzen vor dem Bildschirm
„GBpsych ist ein ausgezeichnetes Werkzeug, um Organisationen resilienter zu machen“
Sich nicht zu viel vornehmen. Die Verantwortlichen nicht überfordern. Die positiven Erkenntnisse wahrnehmen und kommunizieren. Schon diese drei Maßnahmen können erheblich dazu beitragen, Türen für die GBpsych zu öffnen. Psychologin Ivon Ames weiß aus der Praxis, wie die Gefährdungsbeurteilung für alle ein Erfolg wird.
Gut vorbereitet in die GBU: Was Unterlagen vorab verraten
Viele Gefährdungsbeurteilungen beginnen mit einer Begehung. Das ist sinnvoll, denn die reale Arbeit lässt sich nicht allein am Schreibtisch beurteilen. Trotzdem sollte die Fachkraft für Arbeitssicherheit nicht unvorbereitet in diese Aufgabe starten. Wer vorhandene Unterlagen vorab auswertet, erkennt oft schon vor dem ersten Rundgang, wo kritische Punkte liegen oder liegen könnten.

Arbeitshilfen

  • Mustergefährdungsbeurteilung: Ex-Schutz Gase und Dämpfe
  • Bild: Gefährdungsbeurteilung Büroarbeitsplatz (Ausgangssituation)
  • Bild: Gefährdungsbeurteilung Büroarbeitsplatz (korrigiert)