Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktuell PREMIUM 05.06.2026

KW 25/2026

Top-Thema: Verantwortungschaos vermeiden – Warum Gebäude nur sicher betrieben werden können, wenn Verantwortlichkeiten und Aufgaben klar sind.

Svenja Dammasch
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Neue Wege statt alter Muster – warum Ihre Gefährdungsbeurteilung mutiger werden muss
Wir verlassen uns in der Gefährdungsbeurteilung gern auf das, was sich bewährt hat. Doch genau das kann zum Problem werden: Alte Lösungen verstellen den Blick für neue Möglichkeiten. Moderne Technologien eröffnen heute Wege, Risiken gar nicht erst entstehen zu lassen. Höchste Zeit also, eine unbequeme Frage zu stellen: Müssen wir diese Arbeit wirklich noch so machen?
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Der gefährlichste Teil des Arbeitstages beginnt vor der eigenen Haustür
Am 20. Juni ist Tag der Verkehrssicherheit – ein guter Anlass, um über ein Thema zu sprechen, das in vielen Betrieben zwischen „Privatsache“ und „dafür sind wir nicht zuständig“ hängen bleibt: der Arbeitsweg. Dabei lohnt sich ein genauer Blick. Der Arbeitsweg ist für viele Beschäftigte der gefährlichste Teil des Arbeitstages und gleichzeitig der einzige Risikobereich, den Unternehmen oft stillschweigend ausklammern.
Risikofaktor Arbeiten auf dem Dach – „nur mal kurz hoch“ kann tödlich enden
„Da geht doch nur ein-, zweimal im Jahr jemand hoch …“ – ein Satz, der mir in der Praxis regelmäßig begegnet, wenn die Schutzmaßnahmen gegen Absturz zur Diskussion stehen. Und ein Satz, der das Risiko gefährlich verharmlost. Denn Abstürze aus großer Höhe gehören weiterhin zu den schwersten Arbeitsunfällen – oft mit tödlichem Ausgang. Gerade weil diese Tätigkeiten selten stattfinden, fehlen häufig sowohl technische Sicherungen als auch die notwendige Routine.
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Gebäudemanagement: Wo Schnittstellen zu Risiken werden
Nutzer von Betriebsgebäuden machen sich oft wenig Gedanken darüber, was es heißt, ein Gebäude zu betreiben, zumindest wenn alles funktioniert: Licht an, Heizung läuft, Aufzug fährt – so soll es sein. Doch all das ist kein Selbstläufer, sondern Ergebnis komplexer Arbeit im Hintergrund. Technische Anlagen werden anspruchsvoller, rechtliche Anforderungen dichter und die Zahl der beteiligten Akteure wächst. Eigentümer, Betreiber, Mieter, Fremdfirmen – sie alle greifen ineinander. Was nach Arbeitsteilung klingt, ist in der Praxis oft ein Geflecht aus Abhängigkeiten. Und genau in diesem Geflecht entscheidet sich, ob ein Gebäude sicher betrieben wird oder ob Risiken unbemerkt entstehen.
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„Verdacht auf Alkohol oder Drogen – was tun?“
Frage: „Ein Kollege ist bereits mehrmals durch eine Alkoholfahne aufgefallen, doch die zuständige Führungskraft hat bislang nie reagiert. Was ist in dieser Situation konkret zu tun – und was besser […]
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Schon ab UV-Index 3 besteht Handlungsbedarf – neue Memocard der BAuA zum UV-Schutz
In wenigen Tagen ist kalendarischer Sommeranfang. Viele Menschen freuen sich über die zusätzlichen Sonnentage, denn Sonne macht gute Laune. Gleichzeitig ist sie nach wie vor ein unterschätztes Risiko am Arbeitsplatz. Gerade bei Tätigkeiten im Freien wird die Gefährdung durch UV-Strahlung häufig verharmlost oder schlicht vergessen. Dabei sind schon bei moderater Strahlung Schutzmaßnahmen erforderlich. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat hierzu eine neue Memocard veröffentlicht, die zwei zentrale Schwellenwerte in den Fokus rückt und damit für Klarheit in der Praxis sorgt.
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So erhalten Beschäftigte schnelle Hilfe nach traumatischen Ereignissen im Job
Wenn von versicherten Arbeitsunfällen die Rede ist, denken viele zuerst an Knochenbrüche oder Schnittverletzungen. Was oft übersehen wird: Auch seelische Verletzungen sind versichert und können genauso schwer wiegen. Traumatische Ereignisse am Arbeitsplatz sind keine Ausnahme. Sie entstehen nicht nur bei schweren Unfällen, sondern auch, wenn Beschäftigte Gewalt erleben, Zeugen eines tödlichen Ereignisses werden oder Erste Hilfe leisten müssen.
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