Wussten Sie, dass ein Mensch im Laufe seines Lebens etwa viermal um die Erde geht? Kein Wunder, dass wir das Gehen irgendwann im Autopiloten erledigen. Wir schauen aufs Handy, balancieren den Kaffeebecher und denken an alles Mögliche – nur nicht an den Weg vor uns. Welche Folgen Sturz- und Stolperstellen haben können, müssen wir in der Regel niemandem erklären. Viel wichtiger ist es, den Blick für Sturzursachen zu schärfen.
Checkliste 1: Begehung „Tatort Stolperfalle“
Ein wichtiger Rahmen für das Aufdecken von Stolperfallen sind Betriebsbegehungen, z. B. turnusmäßig nach der ASA-Sitzung. Nutzen Sie die Checkliste, um Führungskräfte und Sicherheitsbeauftragte in der Unterweisung für wichtige Aspekt der Sturzprävention zu sensibilisieren. Bei Rundgängen können die Teilnehmenden die Listen nutzen, um Gefahren zu erfassen und zu dokumentieren (ggf. mit Foto). Bei allen Punkten, die mit „Nein“ zu beantworten sind, sind Maßnahmen zu ergreifen.
Checkliste 2: Hand aufs Herz – wie viele Lose ziehen Sie in der Sturzlotterie?
Sifas wissen aus der Unfallstatistik: Je häufiger sich Beschäftigte unsicher verhalten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für einen Unfall. Gleichzeitig ist es gar nicht so einfach, über scheinbar kinderleichte Themen zu unterweisen wie das sichere Gehen. Mithilfe der folgenden Checkliste können Ihre Teilnehmenden ganz für sich prüfen, wie sicher oder unsicher sie sich in Bezug auf Sturz- und Stolperunfälle verhalten – ohne Druck von außen oder Sprüche der Kollegen.
Und jetzt Sie: Wie gut erkennen Sie typische Stolperfallen im Betrieb? Testen Sie Ihr Wissen im Quiz zum Thema „Stolpern, Rutschen, Stürzen“.