Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz aktuell  26.05.2026

KW 21-22/2026 

Top-Thema: Altersstrukturen im Betrieb verstehen – Diese Checkliste hilft, altersstrukturelle Schieflagen im Betrieb zu erkennen.

Mikko Börkircher
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Mit diesen 37 Fragen decken Sie altersstrukturelle Schieflagen in Ihrem Unternehmen auf
Der wachsende Anteil Älterer wirkt sich auch auf Ihr Unternehmen aus – und damit auch unmittelbar auf Ihre Aufgaben im betrieblichen Arbeitsschutz. Nutzen Sie die nachfolgende Checkliste, um sich einen Überblick über Ihre altersstrukturelle Ausgangssituation zu verschaffen. Die Checkliste hat einen doppelten Nutzen für Sie: 1. Sie führt Sie und Ihre Arbeitsschutzabteilung strukturiert an das Thema heran. 2. Sie erkennen damit alterskritische Arbeitsplätze (z. B. körperlich belastende Tätigkeiten) und altersstrukturelle Risiken und können gemeinsam mit Führungskräften, Personalabteilung, Betriebsarzt und Sicherheitsfachkraft frühzeitig geeignete Maßnahmen ableiten.
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BAuA legt Unfallverhütungsbericht 2024 vor: Arbeitsunfälle auf Rekordtief
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat den neuen Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit – Berichtsjahr 2024“ (SuGA) veröffentlicht. Das umfangreiche Zahlenwerk beleuchtet zentrale Entwicklungen der Arbeitswelt, darunter Arbeits- und Wegeunfälle, Berufskrankheiten, Arbeitsunfähigkeit sowie Erwerbsminderungsrenten.
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Sichere Hilfe am Unfallort: DGUV aktualisiert Infomaterial zu Elektrofahrzeugen
Die Zahl der Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr nimmt weiter zu, und damit steigen auch die Einsätze, bei denen Feuerwehr und Rettungskräfte mit diesen Fahrzeugen zu tun haben. Um Sie für diese Situationen bestmöglich vorzubereiten, hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ihre DGUV-Information 205-022 „Sicherheit und Gesundheit bei Lösch- und Rettungsarbeiten an Kraftfahrzeugen mit Hochvoltspeicher“ grundlegend überarbeitet. Die neue Ausgabe erläutert ausführlich, worauf Sie bei Elektro- und Hybridfahrzeugen achten müssen und welche Besonderheiten Hochvoltsysteme im Einsatzverlauf mit sich bringen.
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Wie gesundes und sicheres Arbeiten die Attraktivität von Unternehmen stärkt
Der iga.Report 49 mit dem Titel „Gesunde, sichere Arbeit – ein Schlüssel für die Arbeitgeberattraktivität?“ beleuchtet die Bedeutung von Arbeitsschutz und betrieblicher Gesundheitsförderung. Dabei wird analysiert, inwiefern diese Aspekte die Attraktivität von Unternehmen aus Sicht der Beschäftigten beeinflussen. Viele Menschen verbinden Arbeitgeberattraktivität zunächst mit Gehalt oder Karrierechancen. Der Report zeigt jedoch klar, dass gesundes Arbeiten und ein sicherer Arbeitsplatz für die Bindung und Motivation der Mitarbeitenden eine zentrale Rolle spielen.
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Lessons Learned: Lösemittelexposition beim Umfüllen organischer Flüssigkeiten
Der Umgang mit Gefahrstoffen verlangt besondere Aufmerksamkeit, vor allem dann, wenn flüchtige organische Lösungsmittel eingesetzt werden. Tätigkeiten wie Mischen, Ab- oder Umfüllen bergen immer das Risiko, dass Dämpfe freigesetzt werden und Beschäftigte diesen ausgesetzt sind. In einem Betrieb kam es im Rahmen routinemäßiger Abfüllarbeiten zu einem Vorfall, bei dem mehrere Mitarbeitende Beschwerden durch Lösemitteldämpfe entwickelten. Im Folgenden erläutere ich Ihnen den Ablauf, wie er festgestellt wurde, und welche sicherheitsrelevanten Erkenntnisse sich daraus ergeben.
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„Müssen Sanitärräume ab 10 Beschäftigten zwingend getrennt sein?“
Frage: „Gesetzlich müssen Toiletten und Duschen nach Geschlechtern getrennt sein. Abweichungen sind möglich, wenn eine getrennte Nutzung organisatorisch sichergestellt wird. Unser Mitgliedsunternehmen beschäftigt neun Gärtner und bald eine Gärtnerin. Die […]
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„Wie kann ich Beauftragungen im Betrieb rechtssicher gestalten?“
Frage: „In unserem Unternehmen müssen regelmäßig verschiedene Beauftragte bestellt werden. Die Pflichtvorgaben für die diversen Beauftragungsformen sind jedoch sehr unterschiedlich, von streng bis wenig reguliert. Welche grundlegenden Punkte sollten wir […]
Aufzugsanlagen im Fokus: Mängelquote erreicht neuen Höchststand
Der Anlagensicherheitsreport 2026, der jährlich vom TÜV-Verband veröffentlicht wird, zeigt deutlich, wie stark die Sicherheit technischer Anlagen unter Druck geraten ist. Drei von vier Aufzugsanlagen in Deutschland weisen Mängel auf – ein Rekordwert, der auch für Sicherheitsfachkräfte wichtige Konsequenzen hat. Vor allem angesichts zunehmender Cyberangriffe rückt die technische Resilienz mehr denn je in Ihren Verantwortungsbereich.
Warnvermerk zu DIN EN ISO 80079 36:2016 – wichtige Hinweise für Ihren Ex-Schutz
Die Einhaltung aktueller Normen ist im Explosionsschutz entscheidend für die Sicherheit von Anlagen und Mitarbeitenden. Besonders bei nicht-elektrischen Geräten in explosionsgefährdeten Bereichen müssen Anforderungen präzise umgesetzt werden. DIN Media hat einen Warnvermerk zur Norm DIN EN ISO 80079 36:2016 „Explosionsfähige Atmosphären – Teil 36: Nicht-elektrische Geräte für den Einsatz in explosionsfähigen Atmosphären – Grundlagen und Anforderungen“ veröffentlicht. Laut Verlag betrifft der Hinweis sowohl die deutsche als auch die englische Fassung und weist auf einen Fehler hin, der im praktischen Einsatz sicherheitsrelevante Auswirkungen haben kann.
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Arbeitshilfen

  • Checkliste: UV-Strahlung
  • Checkliste: Altersstruktur im Unternehmen