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Hygiene

Darum brauchen wir Hygiene

Hygiene ist mehr als Händewaschen. Zur Hygiene gehört alles, was Infektionen und Krankheiten vorbeugt und die Gesundheit fördert. Ob Restaurant, Geflügelzucht, Kieferchirurg oder Altenpfleger, Mikrobiologie-Labor oder Abfallbehandlung: Überall sichert Hygiene die Gesundheit von Mitarbeitern, Kunden und Patienten.

Man unterscheidet 5 Hygienearten

  • die Individualhygiene einzelner Personen (Körperpflege, Bekleidung)
  • die Sozialhygiene der Bevölkerung (Gesundheitswesen, Wohnbedingungen)
  • die Arbeitshygiene: Gesundheitsgefahren am Arbeitsplatz durch Schadstoffe, Gefahrstoffe, Strahlung usw.
  • die Personalhygiene: Reinhaltung von Mitarbeitern und ihrer Kleidung, Haarnetz, Kochmütze, Fingernägel usw.
  • die Umwelthygiene: Trinkwasser, Belastung der Innenraumluft, Abfallentsorgung, Schädlingsbekämpfung usw.
  • Warum brauchen wir Hygiene?

    Der Mensch lebt nicht allein auf dem Planeten. Neben den Tieren und Pflanzen gibt es noch die unzähligen Mikroorganismen. Diese Bakterien, Viren und Pilze kann man mit dem bloßen Auge nicht erkennen, doch sie sind überall: im Wasser, im Boden, in der Luft. Selbst in der Arktis und der Tiefsee leben Bakterien. Auch unsere Haut und unser Darm sind von Bakterien besiedelt. Sichtbar werden sie erst, wenn sie sich so stark vermehren, dass sie z. B. Flüssigkeiten trüben oder einen Belag auf Nahrungsmitteln bilden. Trotz des schlechten Rufs von Bakterien machen uns die meisten Mikroorganismen weder krank noch lassen sie Lebensmittel verderben. Im Gegenteil: Sie sind für die Ökologie der Erde lebenswichtig und einige sogar äußerst nützlich. Ohne sie hätten wir weder Joghurt noch Hefeteig, weder Bier noch Sekt.

    Für die Hygiene relevant sind diejenigen Arten von Mikroorganismen, die Erkrankungen auslösen können. Solche Arten werden oft als Erreger oder (pathogene) Keime bezeichnet. Sie verursachen eine Vielzahl von Krankheiten wie Erkältungen, Masern, Typhus oder Tuberkulose. Die Verbreitung einiger sehr gefährlicher Erreger wie die von Cholera oder Pest hat man in weiten Teilen der Welt dank verbesserter Hygiene gut im Griff. Andere sind auch heute noch ein Problem (z. B. Grippe, Salmonellen) und einige wurden erst in den letzten Jahren bekannt (z. B. Vogelgrippe, Schweinegrippe, EHEC).

    Zur Hygiene gehören alle Maßnahmen, welche die Verbreitung dieser unerwünschten Keime verhindern oder vermindern. Hygiene dient damit der Prävention. Hygiene bedeutet Vorbeugung, nicht Behandlung oder Therapie!

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