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Gute Berufs-Praxis: Sicherheitslösung für Tiefkühlräume

Tiefkühlraum

Viele Lebensmittelbetriebe kommen nicht ohne Tiefkühlräume aus, in denen es –20 °C oder auch kälter sein kann. Erleidet jemand darin einen Unfall, droht der Tod durch Erfrieren. Ein gerade noch glimpflich ausgegangener Vorfall dieser Art in einem Tiefkühl­lager einer großen Handelskette veranlasste die dortige Sifa Jürgen Heinrich, eine wirksame sicherheitstechnische Lösung zu suchen. Mit Erfolg – und vielleicht auch eine Anregung für Ihren Betrieb.

Zwar gab es im Kälteraum eine Notrufeinrichtung, aber was nutzt sie, wenn z. B. jemand unter einem umgestürzten Regal eingeklemmt ist? Darum entwickelte Jürgen Heinrich eine Anlage, die der Arbeiter im Tiefkühlraum in vorher eingestellten Zeitabständen regelmäßig bedienen muss. Sie wird über einen im Türmechanismus eingebauten Schalter selbsttätig aktiviert, sobald jemand den Raum betritt. Jetzt beginnt die Uhr zu „ticken“ – und kurz bevor die programmierte Zeitspanne abläuft, signalisiert eine Warnlampe dem Mitarbeiter durch grelles Blinken, dass er die Anlage jetzt mittels eines Zugschalters zurücksetzen muss. Ist das geschehen, startet die Uhr von Neuem. Bleibt die Meldung aber aus, löst die Anlage nach kurzer Verzögerung einen akustischen Alarm aus. Gleichzeitig schickt sie einen automatischen Notruf an die ständig besetzte Zentrale, die umgehend einen Rettungstrupp aktiviert. Die Gefahr, dass jemand im Kühllager nach einem Unfall erfriert, wird auf diese Weise weitestgehend gebannt.

Autor: Rafael de la Roza

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