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Umweltmanagement

Umweltmangement erfolreich umsetzen

Umwelt- und Gesundheitsschutz gehören im Verständnis vieler Menschen zusammen. Und so ist es nicht überraschend, dass von einem funktionierenden Umweltmanagement im Unternehmen letztlich auch die Mitarbeiter profitieren.

Nachhaltige Entwicklung als Teil der Firmenleitlinie

Firmen, die sich aktiv mit der Entwicklung ihrer Unternehmenskultur auseinandersetzen, fassen ihre Ziele oft in „Leitlinien“ oder einer „Firmenphilosophie“ zusammen. Dabei werden in der Regel die Begriffe Umwelt-, Arbeits- und Gesundheitsschutz in einem Atemzug genannt, Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zu allen 3 Bereichen.

Nachhaltigkeit beschreibt einen schonenden Umgang mit allen Ressourcen, der darauf zielt, den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern und sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung zu stellen.

Die DIN EN ISO 14001 setzt Standards für Umweltmanagement

Um die Umweltschutzaktivitäten von Unternehmen systematisch zu steuern, entwickelten sich diverse Managementansätze. 1996 veröffentlichte die Internationale Organisation für Normung erstmals die ISO 14001. Diese Norm wird international anerkannt und wurde inzwischen mehrfach aktualisiert. Die Norm definiert Umweltmanagement als den Teilbereich des Managements einer Organisation, der sich mit dem Umweltschutz beschäftigt, d. h. mit den Tätigkeiten, Produkten und Dienstleistungen, die Auswirkungen auf die Umwelt haben.

Wichtige Faktoren dabei sind z. B. Energieverbrauch, Emissionen, Abfall oder Abwasser. Aber auch indirekte Faktoren, wie die Lebensdauer von Produkten wirken sich aus.

Zertifizierung nach EMAS als Alternative

Inhalte der ISO 14001 sind auch in der Europäischen EMAS-Verordnung (Eco-Management and Audit Scheme) enthalten. Unternehmen, die mit der EMAS-Registrierungsurkunde nachweisen, dass sie die Anforderungen der Verordnung erfüllen, wird damit auch eine Erfüllung der ISO 14001 bestätigt.

Voraussetzungen für die Zertifizierung des Umweltmanagements

  • Umweltpolitik des Unternehmens liegt schriftlich vor und wird gegenüber den Mitarbeitern kommuniziert
  • Bestandsaufnahme, erste Umweltprüfung erfolgt
  • Umweltziele aus der Prüfung abgeleitet, in ein Umweltprogramm umgesetzt
  • dokumentiertes, funktionsfähiges Umweltmanagementsystem
  • dokumentiertes Verfahren zur Durchführung von Audits/Umweltbetriebsprüfungen mit einem Plan für den ersten Betriebsprüfungszyklus
  • Entwurf der Umwelterklärung (bei EMAS-Zertifizierung)
  • Erste Schritte zum Aufbau eines Umweltmanagementsystems

    Wie ein Unternehmen am besten in das Umweltmanagement einsteigt, hängt von der Größe, den Produkten bzw. Dienstleistungen sowie den vorhandenen Erfahrungen mit anderen Managementsystemen (z. B. Arbeitsschutzmanagement oder Betriebliches Gesundheitsmanagement) ab.

    Wichtig dabei sind die folgenden Schritte:

    1. Ziele definieren
    2. Ressourcenbedarf abschätzen
    3. Unterstützung der Vorgesetzten sicherstellen
    4. Projektleitung einsetzen
    5. Chancen auf Fördermittel prüfen, ggf. beantragen

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