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Aktuelle Studie: Gel-Mauspads lindern Schmerzen bei Bildschirmarbeit

© Nick Jay – Shutterstock
Gel-Mauspads

Bildschirmarbeiter klagen häufig über Beschwerden im Schulter- und Nackenbereich. Auch die Unterarme und Handgelenke schmerzen oft. Ursache sind die für Computerarbeit typischen kleinen, aber häufig wiederholten Bewegungen beim Bedienen von Maus und Tastatur. Laut einer neuen Studie können Gel-Mauspads hier die Schmerzen lindern.

Immer mehr Bildschirmarbeiter leiden an einem Mausarm, im Fachjargon auch als „Repetitive Strain Injury“ (RSI – ständig wiederholte Belastung) bekannt. Die Betroffenen können ihren Arm nicht mehr gut bewegen und leiden auch im Ruhezustand unter starken Schmerzen im Hand- und Armbereich, wenn die Krankheit fortschreitet, Auslöser für die Beschwerden sind hauptsächlich Fehlhaltungen. Doch mit einfachen Maßnahmen können Sie dagegen vorbeugen, laut Studien bringen sogar einfache Gel-Mauspads Erleichterung.

Gel-Mauspads erleichtern die Bildschirmarbeit

Der Betriebsärztliche Dienst des TÜV Rheinland hat die Ergebnisse einer Studie zum Nutzen von Gel-Mauspads veröffentlicht. Mitarbeiter einiger Sparkassen erhielten für 3 Monate ein mit Gelkissen gefülltes Mauspad. Davor und danach wurden die Beschwerden erfasst.

Der Befund in Kurzform:

  • Wer starke und häufige Schmerzen im Schulter-, Nacken- und Armbereich hat, profitiert am meisten von den Gel-Mauspads.
  • Bei Beschäftigten mit leichteren Beschwerden ergab die Studie kein eindeutiges Ergebnis.

FAZIT: Gel-Mauspads sind eine gute Wahl für von Schmerzen geplagte „Computerarbeiter“. Solche Hilfsmittel anzuschaffen darf jedoch nicht dazu führen, dass ein Unternehmen andere Maßnahmen zum Schutz seiner Bildschirmarbeiter vernachlässigt: ergonomisch hochwertiges Mobiliar, korrekt eingestellte Höhen und Abstände, das Abwechseln von Sitzen und Stehen, das Einbauen von Lockerungs- und Entspannungsübungen in den Arbeitsalltag usw. sollten nicht vergessen werden.

Kriterien für gesunde Bildschirmarbeit

6 Tipps gegen den „Mausarm“

Die Schmerzen, die Sie bei Bildschirmarbeiten verspüren, haben häufig wiederholten Bewegungen als Ursache. Damit sich die Belastung so gut wie möglich reduziert, sollten Sie daher Ihre Bewegungen abwechseln und regelmäßig Pausen einlegen. Befolgen Sie diese 6 Tipps:

  1. Machen Sie sich die Studie zur Nutze und verwenden Sie von nun an ein Gel-Mauspad im Büro.
  2. Arbeiten Sie mehr mit der Tastatur und legen Sie dabei beide Arme auf dem Tisch ab.
  3. Wenn möglich sollten Sie ab und zu von der rechten auf die linke Hand wechseln (und umgekehrt).
  4. Das Mausrad nicht öfter als nötig betätigen.
  5. Regelmäßige Bildschirmpausen einlegen bzw. Computerarbeit mit anderen Tätigkeiten wechseln.
  6. Dehnübungen für Nacken und Rücken stärken die Muskulatur und beugen den Schmerzen vor.

Diese Dehnübungen helfen bei Schmerzen im Arm

Wenn die Hand zu schmerzen beginnt, hilft auch diese einfache Übung (bei ständiger Bildschirmarbeit im Idealfall 5 Minuten pro Stunde wiederholen):

  1. Strecken Sie den betroffenen Arm aus.
  2. Lassen Sie die Hand locker hängen.
  3. Ziehen Sie sie die runterhängende Hand mit der anderen Hand leicht zum Körper hin. Die Handinnenfläche zeigt dabei nach Außen (dabei ist ein Ziehen kurz vor dem Ellbogen zu spüren).

Meist verschwinden die Schmerzen dann schnell. Zur Prävention (also bevor Beschwerden auftreten) reicht es, die Übung ein- bis 2-mal pro Woche auszuführen.

Weitere Rücken- und Dehnübungen fürs Büro finden Sie hier: Rückenübungen fürs Büro 

Achtung: Bei regelmäßigen Beschwerden sollten Sie den Arzt aufsuchen, denn dann kann eine fachmännische Behandlung erforderlich sein.

Autor: Rafael de la Roza


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